Ein Überblick über die wichtigsten Langzeitdiäten:

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DRadio Wissen : Audio: die Ergebnisse der Studien "was bringen Diäten"   

Der Präsident der deutschen Adipositas-Gesellschaft, Prof. Hans Hauner, fasst die Ergebnisse der Studien zusammen. Demnach ist es egal ob man viel oder wenig Kohlenhydrate, Proteine oder Fette zu sich nimmt, am Ende steht immer ein ähnlicher Gewichtsverlust.

Fazit zu Metabolic Balance: Geschicktes Marketing, fragwürdige und nicht nachvollziehbare Methode. "etwas esoterisch".

Fette, Proteine und Kohlehydrate - die sogenannten Makronährstoffe - haben je nach Diättyp einen ganz unterschiedlichen Anteil an der Gesamternährung. Besonders viel Fett erlaubt

Die Atkins Diät

benannt nach ihrem Erfinder Robert Atkins. Sie erlaubt den Diätwilligen in der Einstiegsphase nur 20 Gramm Kohlehdrate, die vorwiegend in Form von Obst, Gemüse und Salat aufgenommen werden sollen. Kartoffeln, Brot und andere Teigwaren sind tabu. Grundgedanke ist, dass der Blutzuckerspiegel niedrig gehalten werden soll. Mangels Zucker im Blut müssen die Fettspeicher zur Energiegewinnung angezapft werden. Diäten dieses Typs sind auch bekannt als Low-Carb-Diäten. Carb für Carbohydrate, also kohlehydratarme Kost. 

Das Gegenteil dazu sind die Low-Fat-Diäten.

Die Ornish-Diät

benannt nach dem US-Mediziner Dean Ornish. Ornish entwickelte eine Therapie von Herzerkrankungen, die Operationen überflüssig machen sollte. Teil davon war die Ornish-Diät. Sie ist streng vegetarisch und begrenzt den Fettanteil in der Nahrung auf nur 10 Prozent. An tierischen Produkten erlaubt sind einzig fettarme Milchprodukte und das Eiklar des Eis. Zu Ornishs Therapie zur Herzgesundheit gehörten neben der Diät übrigens auch Yoga und Meditationsübungen sowie die Stärkung des eigenen Soziallebens.

Irgendwo zwischen Low-Carb und Low-Fat - zwischen Atkins und Ornish bewegen sich die Zone- und die Weight-Watchers-Diät.

Die Weight-Watcher-Diät

benannt nach dem US-amerikanischen Unternehmen, das diese Methode zur Gewichtsreduktion vermarktet. Erlaubt sind hier grundsätzlich alle Lebensmittel in Maßen, wobei jedem ein Punktwert zugeordnet ist. Die Teilnehmer sollen eine bestimmte Summe an Punkten pro Tag nicht überschreiten. Wer sich nach der Methode ernährt landet fast zwangsläufig bei einer eher fettarmen Ernährung mit mehr Proteinen als bei der Ornish-Diät.

Die Zone Diät

auch bekannt als Sears-Diät, benannt nach dem Biochemiker Barry Sears. Ideal ist ihm zufolge eine  Ernährung, die zu 30 Prozent aus Fett, zu 30 Prozent aus Protein und zu 40 Prozent aus Kohlehydraten besteht. Diese Diät hat wie die Atkins-Diät den Blutzuckerspiegel im Blick, der nicht zu hoch werden soll. Deshalb rät sie bei den Kohlehydraten auch zu solchen, die den Zuckerspiegel nicht schlagartig ansteigen lassen wie Zucker oder reine Stärke, sondern empfiehlt eher Vollkornprodukte. Gegessen werden soll in drei Haupt und zwei Nebenmahlzeiten.

Wichtiger Bestandteil aller Ernährungsumstellungen ist übrigens der Sport.